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Grenzen
der klassischen Homöopathie
Wie alle Heilmethoden hat auch die klassische Homöopathie
ihre Grenzen:
Sie kann chirugische Maßnahmen wie beispielsweise das Richten
von gebrochenen Knochen nicht ersetzen. Auch Flüssigkeitsverluste
(z.B. durch starke Blutungen) müssen durch Infusionen wieder kompensiert
werden. Homöopathisch kann jedoch z.B. versucht werden gleichzeitig
die Heilung zu beschleunigen und möglichen Spätfolgen entgegenzuwirken.
Abgestorbene Organe oder Organteile kann man leider auch homöopathisch
nicht wieder lebendig machen. In diesem Fall kann man nur noch versuchen
das Tier palliativ zu behandeln (die Symptome zu lindern) um seine Lebensqualität
zu verbessern.
Entstanden die Symptome eines Tieres durch widrige Lebensumstände
(wie z.B. schlechtes Futter, schlechte Unterbringung, falsche Erziehung,
...), müssen diese zunächst verbessert werden, damit eine
homöopathische Behandlung überhaupt die Möglichkeit hat,
ihre Wirkung zu entfalten. Daher erstreckt sich mein Tätigkeitsfeld
nicht nur auf die Behandlung sondern auch auf die Beratung von Tierbesitzern.
In vielen Fällen braucht es nach der Beseitigung der Ursache sogar
gar keine homöopathische Behandlung mehr.
Letztendlich kann natürlich auch der Tod durch die Homöopathie
nicht aufgehalten werden. Wenn die Zeit gekommen ist, kann man den Sterbeprozess
jedoch homöopathisch begleiten, mit dem Ziel, dem Tier auch diesen
Weg zu erleichtern.
Kann
gleichzeitig homöopathisch und schulmedizinisch behandelt werden? |
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