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Erstverschlimmerung - muss das sein?

Nein, nicht unbedingt. Wenn Mittel und Potenz dem Zustand des Patienten entsprechend ausgewählt wurden, sollte die Erstverschlimmerung zumindest so leicht wie nur möglich ausfallen. Bei sehr geschwächten oder durch die Symptome stark beeinträchtigten Patienten bemühe ich mich, eine Erstverschlimmerung durch die Behandlung mit Q-Potenzen ganz zu umgehen.

Eine echte Erstverschlimmerung nennt man auch „Arzneikrankheit“ - denn homöopathische Mittel wirken, indem sie dem Körper seinen individuellen Gesamt-Zustand in etwas stärkerer Form vorspiegeln. Verstärken dürfen sich dementsprechend jedoch nur körperliche Symptome, die bereits vorher schon vorhanden waren. Wenn Mittel und Potenz genau auf den Patienten abgestimmt sind, muss diese Arzneikrankheit aber nicht unbedingt für Außenstehende sichtbar ablaufen. Dennoch kann der Impuls ausreichen, um den Heilungsprozess anzuregen.

Ich lege gerade in der Anfangszeit einer homöopathischen Behandlung Wert auf einen engen Kontakt mit dem Tierbesitzer, um die Reaktionen des Tieres auf das Mittel zu kontrollieren und die die Behandlung entsprechend anzupassen.

Woher weiß man welches Mittel gegen welche Symptome wirkt?

 
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