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Arzneimittelprüfungen
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wie man das Wesen einer Arznei entdeckt.
Alle Mittel, die ein klassischer Homöopath verwendet,
sind geprüft und in der Fachliteratur beschrieben. Nur so kann
ein Mittel individuell auf den Zustand des Patienten ausgewählt
und der Behandlungsverlauf richtig eingeschätzt werden.
Um herauszufinden welche Heilwirkung ein potenzierter Ausgangsstoff
hat, wird er an freiwilligen, gesunden Menschen verschiedenen Alters,
beiderlei Geschlechts geprüft. Dazu nehmen die Probanden das Mittel
mehrfach ein und notieren genau welche Symptome sich unter der Einnahme
des Mittels entwickeln und wie diese sich durch äußere Einflüsse
verändern (Kälte/Wärme, Tageszeit, Ruhe/Lärm usw.).
Ein Mittel ist erst dann "ausgeprüft" wenn so viele Arzneimittelprüfungen
mit unterschiedlichen Probanden durchgeführt wurden, dass keine
neuen Symptome mehr dabei herauskommen.
Alle Daten dieser Prüfungen werden gesammelt, ausgewertet und in
das wichtigste Handwerkszeug eines Homöopathen übertragen:
seine Bücher - die Repertorien und Materia Medicae. In einem Repertorium
(dem Symptomen-Verzeichnis) sind zu jedem Symptom alle Arzneimittel
aufgelistet, die bei der Prüfung das Symptom mehrfach hervorgerufen
haben. Die Materia Medica (Arzneimittellehre) enthält eine genaue
Beschreibung jedes Arzneimittels mit allen Symptomen die es abdeckt.
Und wie
kommt ein klassischer Homöopath zum
"ähnlichsten" Mittel? |
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